Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 125 - 17.02.2016

Podiumsdiskussion des DGB zur Kommunalwahl 2016

Wählen gehen lautet die Aufforderung der Frankfurter Gewerkschaften zur Kommunalwahl 2016. Sie wollen im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit fünf Spitzenkandidaten politische Vorstellungen und Programme kennenlernen.

Die Diskussionsrunde findet am Dienstag, 23. Februar 2016 ab 19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 69-71. statt. Am Podium beteiligt sind: Michael zu Löwenstein CDU, Mike Josef SPD, Manuel Stock Die Grünen im Römer, Dominike Pauli Die Linke, und Annette Rinn FDP.

Die Frankfurter Gewerkschaften haben zur Wahl am 6. März einen Zehn-Punkte-Katalog erarbeitet mit den zentralen Zielen soziale Gerechtigkeit und Chancen für alle. Da die Umfragezahlen für fremdenfeindliche und rassistische Parteien für die Gewerkschaften besorgniserregend sind, rücken die Werte Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit in den Vordergrund. Für ein Fairness - Abkommen im Wahlkampf wird geworben.

Bezahlbarer Wohnraum ist seit Jahren eine Forderung der Frankfurter Gewerkschaften, wofür sie auch mit dem entsprechenden Frankfurter Aufruf werben. Durch die Zuwanderung von jährlich 15.000 Menschen in die Stadt erhält die Wohnungsfrage eine erhöhte Dringlichkeit.

Unter der Überschrift soziale Stadt verlangen die Gewerkschaften Gesundheit, Bildung, Wohnraum, Verkehr und die Kultur als Teile der Grundversorgung in der Verantwortung der Kommune zu erhalten, also nicht zu privatisieren. Gleiches gilt für die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser.

Weiter plädieren die Gewerkschaften dafür, die Bedeutung der industriellen Produktion in unserer Stadt nicht zu unterschätzen. Es ist keineswegs so, dass Frankfurts Wohlstand ausschließlich auf dem Bankensektor und der Dienstleistung fuße.

Anlagen: Wählen gehen; Einladungsflyer Podiumsdiskussion


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DGB Büro in Frankfurt am Main