Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 170 - 28.08.2017

Erstmals DGB-Kundgebung zum Antikriegstag in Frankfurt:

Erstmals ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in einem breiten Bündnis zu einer Kundgebung am traditionellen Antikriegstag am 1. September in Frankfurt auf. Gemeinsam mit dem Hessischen Flüchtlingsrat, Pax Christi, VVN-BdA und der Friedens- und Zukunftswerkstatt der Friedensbewegung steht der Tag unter dem Motto „Kriege stoppen, Fluchtursachen bekämpfen“. Als Redner wird darüber hinaus der Geschäftsführer von Pro Asyl, Günter Burkhardt, auftreten. 

Der Frankfurter DGB-Vorsitzende Philipp Jacks freut sich über das breite Bündnis, das vor weiteren Gruppen unterstützt wird: „Der Antikriegstag ist ein Tag der Erinnerung und des Mahnens. Kriege kommen nicht über uns, sie werden von Menschen gemacht. Menschen leiden schwer darunter, nur manche machen damit große Profite. Daran erinnern die Gewerkschafts- und die Friedensbewegung nicht nur am Antikriegstag.“

Das Bündnis will dieses Bekenntnis erneuern: „Wir sagen deutlich nein zu Krieg, Kriegseinsätzen, Kriegsverharmlosung und Vertreibung.“ so Jacks. Dabei reiche es nicht, sich für ein menschliches Miteinander und eine vielfältige, offene Kultur auszusprechen, auch wenn dies ein wichtiger Anfang sei. „Eine andere Politik muss her: friedlich, demokratisch und sozial gerecht. Kriege, Hunger, Armut und Umweltzerstörung werden von Menschen gemacht. Sie müssen auch von Menschen wieder beendet werden.“

Als Ort hat sich das Bündnis das Opferdenkmal in der Gallusanlage ausgewählt: eine trauende Frauengestalt, die als „Symbol der universellen Trauer um die unzähligen Opfer des 1. Weltkriegs“ im Jahre 1914 geschaffen wurde.

Die Kundgebung findet statt am Freitag dem 1. September um 17.00 Uhr.

Anlage: Flyer mit komplettem Aufruf

 


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