Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 138 - 18.07.2016

DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus: Kommunaler Masterplan zur Bereitstellung bezahlbarem Wohnraums

Die BI „Gemeinwohl hat Vorfahrt“ und der DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus erklären:

Der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung ist es trotz schwieriger Mehrheitsfindung gelungen, einzelne Fehlentscheidungen der letzten Wahlperiode (z.B. zur Wilhelmstraße 1) zu korrigieren. „Eine der größten Herausforderungen besteht in der Herstellung ausreichenden bezahlbaren Wohnraums in der Stadt.“ erläutert Sascha Schmidt, Kreisverbands­vorsitzender des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus.

Dieses Angebot ist in Wiesbaden und Umgebung bereits jetzt unzureichend und Prognosen lassen erwarten, dass im Gefolge der Brexit-Entscheidung in großer Zahl zusätzliche solvente MieterInnen auf den Wohnungsmarkt im Rhein-Main-Gebiet drängen und zu einer weiteren Zuspitzung der Lage beitragen werden.

Die BI „Gemeinwohl hat Vorfahrt“ und der DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunushaben deshalb ein Positionspapier (s. Anlage) erarbeitet, das anhand konkreter Forderungen, Vorschlägen und Anregungen verdeutlicht, was ein Masterplan zur Mehrung erschwinglichen Wohnraums aus ihrer Sicht zu leisten hat.

BI-Sprecher Hans-Georg Heinscher dazu wörtlich: „Der unkontrollierte Markt hat zu nicht mehr haltbaren Zuständen bei den Wohnungsmieten geführt. Die Stadtpolitik muss sich endlich zu einem strategischen Kurswechsel aufraffen, sonst werden die kümmerlichen Pflänzchen sozialer Verantwortung weiterhin von der Teuerungswalze überrollt.“

 

Mit freundlichem Gruß

Die Sprecher der Initiative Gemeinwohl hat Vorfahrt

Hans-Georg Heinscher                           Bernd Meffert

 

 

Bürgerinitiative »Gemeinwohl hat Vorfahrt«

c/o Hans-Georg Heinscher

Untere Matthias-Claudius-Straße 12, 65185 Wiesbaden

Telefon 0171-992 63 80

E-Mail:  post@gemeinwohlhatvorfahrt.de,  Internet:  www.gemeinwohlhatvorfahrt.de


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