Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 118 - 22.01.2016

1. Internationale Arbeiter-Olympiade in Frankfurt am Main

An dieses Ereignis aus dem Jahr 1925 erinnert eine gut gegliederte und informative Ausstellung im Foyer des Frankfurter Gewerkschaftshauses in der Wilhelm-Leuschner-Straße, die vom 09. Januar bis 12. Februar 2016 gezeigt wird. Die Öffnungszeiten sind werktags von 8.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ende des 19. Jahrhunderts hatten sich Sportler aus der Arbeiterbewegung zusammengeschlossen. Die bürgerlichen Sportvereine im Kaiserreich waren ihnen zu nationalistisch ausgerichtet. Die Nazis lösten die Arbeitervereine und ihre Verbände auf.

Mit der Ausstellung, die der Sportkreis Frankfurt konzipiert hat, will der DGB Frankfurt den antifaschistischen Widerstand der Arbeiterbewegung würdigen. Die Ausstellung wurde gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Hans-Böckler-Stiftung und dem Vorstand der IG Metall.

Am Mittwoch, dem 27. Januar 2016, um 19.00 Uhr, findet mit Bezug auf die Ausstellung im Gewerkschaftshaus eine Veranstaltung zur Bedeutung der Arbeiter-Olympiade mit Blick auf den Ausschwitzgedenktag statt. Dabei referieren und diskutieren u. a. Harald Fiedler, DGB, Roland Frischkorn und Helga Roos, Sportkreis Frankfurt sowie Matthias Thoma vom Eintracht Frankfurt Museum. Maike Wiedwald, GEW und Sportlehrerin stellt in ihrem Beitrag den Bezug von der Arbeitersportolympiade bis zum Verbot der Arbeitervereine durch die Nazis her. Musikalisch begleitet der DGB Chor Frankfurt die Veranstaltung mit Arbeiterliedern der 20’er Jahre.

 


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DGB Büro in Frankfurt am Main