Deutscher Gewerkschaftsbund

25.06.2012

Parade der Kulturen gegen Rassismus

„Respekt! Jetzt erst recht!"

Die DGB-Jugend Frankfurt beteiligte sich auch dieses Jahr an der Parade der Kulturen in Frankfurt. Was die Parade der Kulturen ist und was die DGB-Jugend Frankfurt zur ihrem Engagement bewegt, könnt ihr hier lesen...

Unter dem Motto „Respekt! Jetzt erst recht!“ fand am vergangenen Samstag die 8. Parade der Kulturen in Frankfurt statt. 50 Gruppen mit ca. 1.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zogen bei angenehmem Sommerwetter durch die Mainmetropole. Dabei setzten sie in farbenfrohen Kostümen, Trachten und bei rhythmischer Musik ein Zeichen gegen Rassismus. Auch die DGB-Jugend unterstütze die Veranstaltung.

Christian Begass, DGB-Jugendsekretär in Frankfurt: „Als Teil des Jugendrings ist es für uns selbstverständlich, dass wir die Parade der Kulturen unterstützen. Dass das Motto ein Thema betrifft, das uns sehr am Herzen liegt motiviert umso mehr.“

So war die DGB-Jugend Frankfurt mit vielen Helferinnen und Helfern vor Ort. Der Jugendclub „U68“ diente als Anlaufstelle vor dem Paradeumzug. Während des Demonstrationszuges begleiteten unter anderem ehrenamtliche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter die 50 Gruppen und auch während der darauffolgenden Festlichkeiten war die Gewerkschaftsjugend aktiv.

Begass: „Neonazis keinen Raum bieten: Das war der Ursprung der Parade der Kulturen. Immer mehr Demonstrationen von Rechtsradikalen gab es vor gut zehn Jahren in Frankfurt - dagegen musste ein Zeichen gesetzt werden.“

Ein Wehrmutstropfen am gestrigen Tage bleibt jedoch: Denn gleichzeitig zur Parade der Kulturen fand ein Aufmarsch von Pro-NRW, German Defence League und REPs vor der Falah-Moschee in Frankfurt Ginnheim statt.

Begass: „Auch außerhalb der Parade der Kulturen und der medialen und öffentlichen Aufmerksamkeit müssen wir uns ständig gemeinsam Nazis in den Weg stellen, um nachhaltig etwas zu bewirken.“ 

Parade der Kulturen 2012

Christian Begass


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