Deutscher Gewerkschaftsbund

12.03.2018

Aufruf: Frankfurter Gewerkschafter*innen für Frauenrechte

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

seit Aschermittwoch demonstrieren fundamentalistische Christ*innen unmittelbar vor der Beratungsstelle von pro familia in Frankfurt mit „Mahnwachen“ gegen das Recht von Frauen auf reproduktive Selbstbestimmung. Erklärtes Ziel der Demonstrierenden ist es, Abtreibungen in Frankfurt und in Deutschland insgesamt zu verhindern und die Mitarbeiter*innen der Beratungsstellen zu „bekehren“.

Doch nicht der Schutz des ungeborenen Lebens oder gar der schwangeren Frauen ist das Ziel. Vielmehr werden ratsuchende Frauen mit Parolen, großen Fotos von Embryonen, mit lauten Gebeten und Gesängen und sogar mit aufgestellten kleinen Kindersarg-Attrappen drangsaliert, traumatisiert, gedemütigt und durch Spießrutenlaufen bestraft.

Dagegen hat sich Protest formiert: das Bündnis Frankfurt für Frauenrechte.

Die DGB-Frauen Frankfurt sind diesem Bündnis beigetreten.

Wir wollen über den gesamten Zeitraum der „Mahnwachen“ bis Ostern mit kreativen und starken Aktionen vor der Beratungsstelle von ProFamilia in der Palmengartenstraße 14, hier finden alle Aktionen statt, präsent sein, Solidarität mit den ratsuchenden Frauen und den Mitarbeiter*innen der Einrichtungen zeigen.

Die für uns wichtigsten Termine:

Demonstration „Frankfurt für Frauenrechte“ am Samstag, 10. März 2018 12:00

GEWERKSCHAFTER*INNEN für Frauenrechte am Montag, 19. März 2018 12:00

FRANKFURTER*INNEN für Frauenrechte am Samstag, 24. März 2018 12:00

Den kompletten Aufruf sowie die täglichen Protest-Termine findet ihr hier: http://frauenrechteffm.de/

Den Beschluss  der DGB-Bundesfrauenkonferenz in Berlin am 25. November 2017 zum Thema sexuelle Selbstbestimmung findest ihr hier:

https://frauen.verdi.de/junge-frauen/feminismus-heute/++co++6b140976-d5dd-11e7-ab97-525400f67940

Bitte beteiligt Euch und leitet diesen Aufruf weiter!

 

 


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