Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 030 - 22.02.2012

Schweigeminute anlässlich rechtsextremistischer Gewalt 23.02.2012, 12.00 Uhr

Dem Aufruf der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt werden Beschäftigte in Frankfurter Betrieben und Verwaltungen zahlreich folgen.

Harald Fiedler, Vorsitzender DGB Region Frankfurt-Rhein-Main begrüßt, dass sich dem Aufruf die Gliederungen der Mitgliedsgewerkschaften, Betriebs- und Personalräte wie auch Unternehmensleitungen angeschlossen haben. So halten z.B. Punkt 12.00 Uhr anlässlich des Gedenkens an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt in Frankfurt am Main die Busse, Straßen- und U-Bahnen an, am Postverteilzentrum Frankfurt im Hof der Gutleutstraße oder bei allen Einrichtungen der Stadtverwaltung Frankfurt sind die Beschäftigten aufgerufen sich zu beteiligen. Rückmeldung über eine Beteiligung hat der DGB aber auch aus vielen Industriebetrieben erhalten, so z.B. vom Betriebsrat der Daimler AG Mercedes Benz Niederlassung Frankfurt am Main oder aber vom Betriebsrat Hewlett Packard in Bad Homburg.

Im Frankfurter DGB Haus gedenken die Beschäftigten anlässlich der rechtsextremistischen Morde und Gewalt um 12.00 Uhr gemeinsam im Foyer des Hauses vor den Ausstellungstafeln der seit 2001 weit über 100 durch Rechtsextremisten getöteten Menschen. Die Ausstellung „Den Opfern einen Namen geben“ wird noch bis Ende Februar im Frankfurter Gewerkschaftshaus zu sehen sein.


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DGB Büro in Frankfurt am Main