Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 115 - 17.12.2015

Berufsschulen dürfen in Frankfurt nicht zu Randerscheinungen degradiert werden

Harald Fiedler, Vorsitzender des DGB Stadtverbandes Frankfurt erwartet von der Bildungsdezernentin Sarah Sorge, Berufsschulen entsprechend ihrem Stellenwert in Bildung und Wirtschaft zu behandeln. Es gibt landauf, landab – sogar international – keinen Zweifel am Wert der dualen Berufsausbildung. Sie gilt gar als Exportschlager. Welch ein verhehrendes Signal aus der internationalsten Stadt, behandelt sie doch gerade diesen Schulzweig randständig und stiefmütterlich. Eine Wirtschafts- und Handelsmetropole Frankfurt-Rhein-Main lebt geradezu davon, dass junge Auszubildende in guten und gut erreichbaren Schulen und Betrieben lernen können. Wenn die Stadt schon ein Stadtentwicklungskonzept 2030 beabsichtigt, darf nicht im Vorgriff ad hock eine wichtige Säule der wirtschaftlichen Ausbildung und Entwicklung ohne Einbezug wichtiger Akteure über das Knie gebrochen werden. Wenn dringender Handlungsbedarf für Berufsschulen besteht, dann in einer zukunftsorientierten digitalisierten Ausstattung und dies flächendeckend.


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