Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 134 - 07.06.2016

Firma Brandenburg muss in Frankfurt bleiben!

Wie öffentlich bekannt, sucht die Firma Wilhelm Brandenburg OHG aus Frankfurt-Riederwald einen neuen Standort. Harald Fiedler, Vorsitzender des DGB Stadtverbandes Frankfurt und Peter-Martin Cox, Geschäftsführer der Gewerkstatt NahrungGenussGaststätten (NGG) Rhein-Main, fordern die Stadt Frankfurt am Main auf, die ca. 950 Arbeitsplätze in Frankfurt zu sichern. Dies sind wichtige industrielle Arbeitsplätze im Bereich Produktion und Logistik, so Fiedler, ein Wegzug würde kontraproduktiv zum Masterplan Industrie und die Bestrebungen um Blaumannarbeitsplätze in der Stadt sein. Die von Brandenburg benötigten 15 Hektar Fläche sind natürlich eine Herausforderung für die Stadt, so Fiedler weiter, aber jetzt zeigt es sich, dass eben nicht genügend Vorsorge für industrielle Flächen getroffen wurden. Am Beispiel des einst geplanten Wegzugs von der Binding Brauerei nach Bad Vilbel zeigt sich, dass dennoch Lösungen möglich sein können, so Peter-Martin Cox, NGG. Obwohl das angrenzende Henninger-Gelände mit Wohnungen bebaut wurde, beeinträchtigt dies nicht die dortige Produktion. Es ist gut für Binding und gut für die Stadt, dass das Unternehmen am Sachsenhäuser Berg geblieben ist. Gerade eine moderne Fleischfabrik wie Brandenburg verfügt über hochqualifizierte Arbeitsplätze, bietet aber auch an- und ungelernten Menschen tarifgebundene Arbeit, so Cox weiter.


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