Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 093 - 19.03.2015

DGB Frankfurt verurteilt die Gewaltattacken vom gestrigen Mittwoch aufs Schärfste

„Der DGB Frankfurt verurteilt die Gewaltattacken vom gestrigen Mittwoch aufs Schärfste“, so Harald Fiedler, Vorsitzender DGB Stadtverband Frankfurt am Main. „Diejenigen, die dies zu verantworten haben, haben nicht nur Menschen und Sachen geschädigt, sondern auch die Anliegen von annähernd 20.000 friedlich demonstrierenden KritikerInnen einer Austeritätspolitik mit Fußen getreten“, so Fiedler.

„Unser Anliegen als Gewerkschaften war es Argumente für ein anderes, ein soziales Europa in die Welt zu senden. Gewalttätern und Kriminellen ist es leider gelungen, dass stattdessen mit Bildern der Zerstörungswut die Medien bedient wurden. Dass diese Leute keine politisch denkenden Personen sind, belegen schon ihre Handlungen selbst. Im geringsten Fall sind es Naivlinge oder Funtriebtäter, wie sie auch bei anderen Events, wie z.B. im Fußballstadion, aufschlagen. Bleibt zu hoffen, dass die Polizei bei ihrer hohen Präsenz vor Ort die Personen ermittelt, damit diese zu Schadenersatz, Schmerzensgeld für verletzte Polizisten und eine entsprechende Strafe herangezogen werden können. Ja, die Polizei war sehr präsent, was ihr im Vorfeld viel Kritik, auch von den Medien eingebracht hat. Aber spätestens nach dem gestrigen Tag kann ich nur sagen, Lage gut eingeschätzt. Aber nicht nur die Polizei hat durch ihren Einsatz und die weitgehende Deeskalationsstrategie dazu beigetragen, dass es nicht noch mehr Schaden gab. Auch Demonstrationsteilnehmer und Ordner der Veranstalter haben an neuralgischen Stellen, wie Bauzäunen, für Sicherheit gesorgt oder Heißsporne, bevor sie Böller zünden konnten oder nach Steinen griffen, davon abgehalten, sind eingeschritten.

Für die Zukunft, und das war sicher nicht die letzte Demonstration in Zusammenhang mit einer/der europaweiten Krise, bleibt zu wünschen, dass es allen Beteiligten im Vorfeld gelingt noch deutlicher zu machen,  dass man in Frankfurt gut und friedlich, auch lautstark und tausendfach demonstrieren kann, aber kriminelle Gewalttäter hier nichts zu suchen haben.

Die Solidarität mit unseren griechischen Kolleginnen und Kollegen kann uns da bald schon wieder herausfordern.


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