Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 090 - 25.02.2015

DGB Stadtverband Frankfurt beim Metropolenseminar

 

Das traditionelle Metropolenseminar der Gewerkschaften aus Barcelona, Frankfurt, Mailand und Lyon findet in diesem Jahr von 23. bis 25. Februar in Barcelona statt. Im Ergebnis einer Analyse der europäischen Wirtschafts- und Finanzkrise werden dabei gewerkschaftliche Maßnahmen gegen die herrschende neoliberale Politik beraten. Die offiziellen Krisenmanagements wurden entschieden zurückgewiesen. Denn Spardiktate, Lohn-, Renten und Sozialkürzungen gehen zu Lasten der Arbeitnehmer und verhindern Investitionen in die Zukunft.

Die vier Gewerkschaften setzten sich für langfristig angelegte Wachstums- und Modernisierungsprogramme ein, die ihren Ländern und unseren Kontinent eine Zukunft in Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Wohlstand ermöglichen. Vorrangig gilt es, öffentliche Dienstleistungen zu erhalten und auszubauen. Kommunales geht vor privat. Durch das Angebot von Arbeitsplätzen in der öffentlichen Hand ist der Jugendarbeitslosigkeit zu begegnen. Durch Gute Arbeit ist die Qualität der Beschäftigung zu verbessern.

Die Rechte der Arbeitnehmer sind zu wahren und auszubauen. Durch bezahlbare Angebote im öffentlichen Nahverkehr muss die interne Mobilität der Arbeitnehmer hergestellt werden. Es gilt zu verhindern, den US-amerikanischen Weg in europäischen staatlichen Abkommen zu verankern.

Eine große Rolle spielten Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und die Ablehnung des Zusammenwachsens unseres Kontinents. Aktionen für Toleranz und ein friedliches Zusammenleben in den beteiligten Städten wie auch über die Grenzen hinweg, wurden angeregt. Harald Fiedler lud seine Kolleginnen und Kollegen aus den vier Städten ein, am 18. März 2015 in Frankfurt am Main bei der Eröffnung der EZB für ein soziales und friedliches Europa auf der Grundlage der gewerkschaftlichen Forderungen zu demonstrieren.

 


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