Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 150 - 16.12.2016

DGB Straßenbahn wirbt für Kurswechsel in der Rentenpolitik

Seit dieser Woche fährt eine rote Straßenbahn durch Frankfurt: „Rente muss reichen. Kurswechsel: Die gesetzliche Rente stärken!“ lautet der Slogan des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), der mit dieser bundesweiten Kampagne einen Schwerpunkt im Bundestagswahlkampf setzen will. Dementsprechend wird die Bahn bis zum September nächsten Jahres in der Stadt zu sehen sein.

Philipp Jacks, Vorsitzender des DGB in Frankfurt betont: „Es kommt jetzt darauf an, die gesetzliche Rente zu stärken – die private Rentenergänzung á la Riesterrente hat sich als teurer Irrweg erwiesen. Gerade Geringverdiener können sich das nicht leisten, dabei ist Altersarmut ein drängendes und weitverbreitetes Problem – auch und gerade in Frankfurt. Das gesetzliche Rentenniveau muss daher jetzt bei 48 Prozent stabilisiert und in einem weiteren Schritt auf mindestens 50 Prozent angehoben werden. Es ist schlichtweg falsch, dass die gesetzliche Rente nicht mehr finanzierbar ist.“

Allerdings müsse die Politik dafür jetzt die Weichen richtig stellen. Weder ein höheres Renteneintrittsalter, noch mehr private Vorsorge könnten die Rentenfrage lösen. Jacks ist überzeugt: „Eine sichere Altersversorgung bietet nur eine starke, solidarische gesetzliche Rente“.

 

Weitere Informationen: www.rente-muss-reichen.de

 

DGB Rentenkampagne

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