Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 223 - 11.05.2020

DGB Frankfurt: Tag der Befreiung mahnt zu Wachsamkeit gegen Rechtsextremismus

Zum Tag der Befreiung vom NS-Terror am 8. Mai vor 75 Jahren warnt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Frankfurt von einem Erstarken extrem rechter Tendenzen. Bemühungen um ein zeitgemäßes Gedenken mit Gegenwartsbezug müssten intensiviert werden. Der 8. Mai solle gesetzlicher Feiertag werden. Nach Ansicht des DGB schlachten Rechtsextreme derzeit den Unmut in Teilen der Bevölkerung über Seuchenschutzmaßnahmen propagandistisch aus, oder fluteten die Online-Angebote von jüdischen Gemeinden mit Hassreden und Nazi-Symbolen. „Das zeigt uns ganz aktuell, dass es eine Gedenkkultur braucht, die die Gräuel der NS-Zeit in Erinnerung hält und im hier und jetzt Menschenverachtung, Antisemitismus und Rassismus kompromisslos bekämpft“, so der stellvertretender Frankfurter DGB-Vorsitzende Alexander Wagner.

Der DGB ist Teil eines breiten Frankfurter Bündnisses, das in diesem Jahr mit unterschiedlichen Aktionen unter dem Motto: „Nie wieder Krieg – nie wieder Faschismus – nie wieder
Rassismus“ der Befreiung Frankfurts durch die Alliierten gedenkt. Eine zentrale Forderung des Bündnisses, in dem sich Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Organisationen und Parteien zusammengeschlossen haben, ist es den 8. Mai zum gesetzlichen Feiertag zu machen. „Der DGB steht hinter dieser Forderung. Den 8. Mai zum Feiertag zu machen, würde ein deutliches Zeichen für eine offene Gesellschaft setzen, die Faschismus, Antisemitismus und Rassismus in jeglicher Form bekämpft.“


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