Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 017 - 28.03.2013

Aufruf der DGB-Senioren Stadtverband Frankfurt zum Ostermarsch 2013

 

Die SeniorInnen des DGB-Stadtverbandes Frankfurt rufen zur Teilnahme an den Aktionen der Friedensbewegung auf. Am Karfreitag, 29. März 2013, erfolgt der Auftakt der deutschen Ostermärsche mit einer Kundgebung um 14:00 Uhr am „Freien Platz“ in Bruchköbel, der anschließenden Demonstration durch Bruchköbel und um 15:30 Uhr mit dem Friedensfest an der „Dicken Eiche“. Am Ostermontag, 01. 04. 2013, wird um 11:30 Uhr, Niederrad, Bruchfeldplatz eine Kundgebung erfolgen und mit einer Demonstration werden um 13:00 Uhr in Frankfurt auf dem Römerberg mit einer Abschlusskundgebung die diesjährigen Ostermärsche beendet.

 

Die DGB-SeniorInnen Frankfurt verbinden mit diesem Aufruf die Forderung nach einem sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und die Beendigung aller Kriegshandlungen. Als Teil der Friedensbewegung lehnen die DGB SeniorInnen Frankfurt alle Auslandskriegseinsätze der Bundeswehr ab. Die Anwesenheit der Bundeswehr hilft auch in Afghanistan nicht beim zivilen Wiederaufbau oder bei der humanitären Hilfe. Krieg darf kein Mittel der Politik sein. Benötigt wird eine zivile Konfliktvorbeugung und Konfliktlösung als Alternative zu den sich immer mehr ergebenden Bundeswehreinsätzen. Aufhören müssen die Waffenexporte, die zwangsläufig den Export von Krieg bedeuten. Rüstungsexporte müssen nicht nur in Deutschland geächtet und verboten werden. Sie dürfen nicht weiterhin zur Maximierung von Profiten und zu Lasten der Menschen genutzt werden.

 

Nicht nur für die regionalen Aktivitäten der Friedensbewegung brauchen wir Solidarität. Solidarität ist der Garant für Frieden. Es ist notwendig, dass wir deutlich machen, dass auch die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger sich für eine bessere und gerechtere Welt einsetzen.

Die SeniorInnen des DGB-Stadtverbandes Frankfurt glauben, dass das Eintreten für Frieden in Freiheit nicht nur ein Bekenntnis der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter ist, sondern eine Forderung aller Demokraten sein sollte.

 

Dazu gehört aber auch, dass wir uns als Demokraten gemeinsam gegen ein Erstarken des Rechtsradikalismus in Frankfurt (Aufmarsch am 1. Mai) wehren. Als SeniorInnen im Deutschen Gewerkschaftsbund in Frankfurt bekämpfen wir auch weiterhin entschieden rechtsradikale Strömungen und rechtsextreme Parolen. Der letzte Weltkrieg hat uns gezeigt, wie Faschismus und Krieg eine menschenverachtende Verbindung eingehen. Dies darf nie wieder geschehen! Der Ostermarsch in Bruchköbel und am Ostermontag in Frankfurt wird deshalb auch für ein Verbot der NPD und aller faschistischen Organisationen eintreten und weiterhin Frieden in Freiheit fordern. Wir DGB-SeniorInnen  zeigen mit unserer Teilnahme an den Ostermärschen, dass wir gegen Krieg und für einen Frieden in Freiheit eintreten.

 

gez.: Karl Steiss, Vors. DGB-SeniorInnen Frankfurt 


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