Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 015 - 09.11.2011

Banken in die Schranken Aufruf Demo 12.11.2011

Banken in die Schranken

Demonstration und Umzingelung des Bankenviertels

Samstag, 12. November

 

Der Vorsitzende der DGB Region Frankfurt-Rhein-Main, Harald Fiedler, ruft die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, sich an der Aktion „Banken in die Schranken“ zu beteiligen. „Das Wohl der Menschen muss wieder im Mittelpunkt der Politik stehen“, heißt es in dem gemeinsamen Aufruf zahlreicher Organisationen, darunter auch der örtliche DGB.

 

Da die Vorherrschaft der Finanzmärkte demokratische Gestaltungsmöglichkeiten außer Kraft setzt, müsse „der übermächtige Einfluss der Finanzlobby offengelegt und zurückgedrängt werden“.

 

Mit der Aktion wird für „eine stärkere Besteuerung von hohen Einkommen

und Vermögen“ geworben, „deren Erträge für Armutsbekämpfung, Klimaschutz oder globale soziale Mindeststandards eingesetzt werden“.

 

Fiedler: „Der DGB-Vorstand Frankfurt unterstützt ausdrücklich die Protestbewegung und die Dauer-Camper von Occupy-Frankfurt gegen die Bankenmacht, die vor allem junge Menschen anspreche, die eine menschenwürdige Zukunft anstrebten.“

Von einigen wenigen Einzelstimmen in den Gewerkschaften, die wie bei einer Veranstaltung am Montag im DGB-Haus versucht haben, die Occupy-Bewegung in Frankfurt zu diskreditieren, distanziert sich der DGB-Vorstand Frankfurt mit all seinen Mitgliedsgewerkschaften. Sie schaden nicht nur einer neuen offenen Diskussionskultur wie bei Occupy, sondern auch den Gewerkschaften, die es begrüßen, dass endlich wieder die Breite der Gesellschaft diskutiert und dies weitgehend gewerkschaftliche Positionen zur Finanz- und Wirtschaftspolitik.

 

Der DGB Vorstand Frankfurt forderte die Beteiligung an den weiteren Demonstrationen von Occupy, wie am Freitagabend sowie an der Bankenumzingelung am Samstag, dem 12. November, um 12.30 Uhr, ab Hauptbahnhof Frankfurt.


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Occupy Frankfurt

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