Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 042 - 08.07.2013

DGB Frauen Frankfurt begrüßen Berufung von Ute Sacksofsky ins Team von Thorsten Schäfer-Gümbel

Anlässlich der Vorstellung von Ute Sacksofsky für das Kompetenzteam von Thorsten Schäfer-Gümbel erklärte Britta Brandau, Vorsitzende der DGB Frauen Frankfurt:

„Mit der Nominierung der Frankfurter Juraprofessorin Ute Sacksofsky für die Politikfelder Justiz und Frauenpolitik knüpft die SPD an die erfolgreiche Anfangsphase der Institutionalisierung der Frauen - und Gleichstellungspolitik in Hessen an. In den 90'zigern hatte Hessen hier eine Vorreiterrolle inne, zu erinnern ist an das bahnbrechende hessische Gleichberechtigungsgesetz. Mit dem Ende der SPD-geführten Koalition kam auch das Ende der Frauenpolitik als eigenständiger ministerieller Bereich (seit 2001, Regierung Koch).

Heute findet sich Frauenpolitik in einer Stabsstelle im hessischen Sozialministerium wieder. Auf der überarbeiteten Homepage des Ministeriums ist sie ein Unterpunkt des Hauptfeldes Familie.

Es ist höchste Zeit frauenpolitische Themen wieder auf die Agenda zusetzen, das Betreuungsgeld, die sanfte Quote, die Minijobs und das Ehegattensplitting gehören in den Reißwolf der Geschichte. Für diese Richtungsänderung ist Ute Sacksofsky als zukünftige Ministerin für Justiz und Frauenpolitik eine hervorragende Besetzung.“

Britta Brandau, Vorsitzende DGB-Frauen Frankfurt am Main


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