Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 044 - 23.08.2013

Wohnungspolitisches Handeln erforderlich

Für eine neue Wohnungspolitik wirbt der DGB Region Frankfurt-Rhein-Main in einem ausführlichen Positionspapier, das gemeinsam mit Experten aus Verbänden und Vereinen sowie Betroffenen erarbeitet wurde. Im Mittelpunkt steht dabei die Forderung nach Ausbau und Neubau ausreichender bezahlbarer Wohnungen.

Der DGB Frankfurt, so Vorsitzender Harald Fiedler, begrüßt es, dass mittlerweile parteiübergreifend die Erkenntnis vorherrscht, dass wir in Frankfurt-Rhein-Main aktuell wie perspektivisch Wohnungsnot haben. Wohnungspolitisches Handeln wird deshalb allgemein als dringend erforderlich erkannt.

Der DGB, so Fiedler, begrüße auch die vielfältigen Vorschläge und Ideen, wie und wo bezahlbarer Wohnraum in der Stadt und Region errichtet werden kann. Oberbürgermeister Peter Feldmann hat nun erneut Schwung in die wohnungspolitische Diskussion gebracht. Seine Vorschläge bereichern nach DGB-Auffassung die Diskussion um bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau.

Das Planungsdezernat täte gut daran, diese und andere Vorschläge unter Beteiligung der betroffenen Akteure aufzugreifen und zügig zu bearbeiten. Gute Ideen, gleich von wem sie kommen, bedürfen der sachkundigen Prüfung. Sie dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die zuständigen Stellen im Dezernat können der Unterstützung des DGB sicher sein. Bei der Bearbeitung, wenn es an Personal fehlt, wird sich der DGB für eine Lösung stark machen.

Die Zeiten des Dornröschenschlafs müssen in Bezug auf Genehmigungsverfahren vorbei sein. Den wachsenden Wohnungsmangel versteht der DGB als Aufforderung zum Handeln. Wenn die Frankfurter Wirtschaft keine Fachkräfte und Auszubildende mehr findet, wie sie behauptet, hat das ganz zuforderst auch mit fehlenden bzw. überteuerten Wohnraumangeboten zu tun.

Anlage: DGB Papier Wohnungspolitik

 


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