Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 027 - 11.01.2012

DGB begrüßt das Arbeitsmarktprogramm des Landrats Albers

Die Ziele, die Landrat Albers mit dem kommunalen Arbeitsmarktprogramm des Rheingau-Taunus-Kreises 2012 verfolgt, sind aus Sicht des DGB begrüßenswert. Jugendliche bei der Berufsfindung zu unterstützen, nachhaltige Eingliederung durch Ausbildungs-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu ermöglichen und Alleinerziehenden beim Wiedereinstieg in den Job zu fördern ist der richtige Weg, so Harris Ziebarth, Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Wiesbaden/Rheingau-Taunus. Diese Investitionen sind aus unserer Sicht zudem gut angelegtes Geld. Denn wenn Menschen wieder in Arbeit kommen wirkt sich das finanziell nicht nur positiv für sie selbst, sondern auch für den Landkreis aus.

Jugendliche in ihrer Berufsfindung unter Mithilfe von Betrieben und der Agentur für Arbeit zu unterstützen ist für beide Seiten von Nutzen. Einerseits ergibt sich ein klarerer Einblick für den Jugendlichen in den möglichen Ausbildungsberuf. Andererseits liefert der persönliche Eindruck, den Betriebe vom Jugendlichen gewinnen können, viel Aussagekraft über diesen.

Menschen mittels Ausbildungs-, Fort- oder Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern und damit eine nachhaltige Eingliederung zu erreichen, bietet nicht nur dem Einzelnen eine Zukunftsperspektive, sondern hat auch Auswirkungen auf die Gemeinschaft. Salopp formuliert wird aus „Passiv ein Aktiv“. Vor dem Hintergrund der Diskussion um einen drohenden Fachkräftemangel bietet Bildung einen nicht zu unterschätzenden Lösungsansatz.

Auf Alleinerziehende, die einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten und oftmals von besonders hohem Armutsrisiko betroffen sind, sollte endlich ein differenzierter Blick geworfen werden und ein Umdenken stattfinden. Viel zu oft gehen dem Arbeitsmarkt gut ausgebildete Fachkräfte weil Alleinerziehend verloren. Diesem Umstand durch die Förderung zum Wiedereinstieg Rechnung zu tragen ist ein Gebot der Zeit.


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