Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 128 - 21.03.2016

Frankfurter Ostermarsch 2016

Internationale Konflikte friedlich lösen, Fluchtursachen beseitigen, Menschenrechte durchsetzen

Der Vorsitzende des DGB Frankfurt, Harald Fiedler, ruft die Arbeitnehmerinnnen und Arbeitnehmer zur Teilnahme am Ostermarsch auf.

„Wir wollen uns nicht daran gewöhnen, dass der Krieg wieder alltäglich geworden ist. Keines der angekündigten friedenspolitischen Ziele wurde mit Krieg erreicht“, so Fiedler. „Die Opfer von Krieg und Gewalt kommen zu uns als Flüchtlinge“

Fiedler erinnert: „Nie wieder Krieg, gegen jede Form der Diktatur, das waren die Einsichten der Nachkriegszeit, die wir nicht vergessen werden. Wir stehen zur Aufnahme des Asylrechts in die Verfassung, weil Nazigegner, die im Ausland Schutz suchten, oft vor geschlossenen Grenzen standen. Wir stehen solidarisch zu den Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen“

Fiedler verlangt eine aktive Friedens- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung, den Rückzug der Bundeswehr aus den Auslandseisätzen, atomare Abrüstung statt Modernisierung der Atomwaffen, den Stopp der Waffenexporte und die Reduzierung der Rüstungsausgaben zugunsten sozialer Projekte.

Zu einem gesicherten Frieden gehören für Fiedler Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit als Basis des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Fremdenfeindlichkeit sind für ihn strikt abzulehnen.

Der Sternmarsch zur Abschlusskundgebung des Ostermarsches auf dem Römerberg beginnt um 10.30 Uhr am Rödelheimer Bahnhof, um 11 Uhr am Offenbacher Rathaus und jeweils um 11.00 Uhr am US-Generalkonsulat Gießener Straße und in Griesheim Mainzer Landstraße/ Waldschulstraße sowie 11.30 Uhr am  Niederräder Bruchfeldplatz. Um 10.30 startet in Darmstadt die Fahrraddemo zum Römerberg wo die Antikriegskundgebung mit einem Friedensgebet eröffnet wird.

Dort werden die Publizistin Karin Leukefeld. die Bundesvorsitzende von Pax Christi, Wiltrud Rösch-Metzler und Meliah Akbaba vom Kurdischen Frauenrat sprechen. Moderation: Harald Fiedler.

Die Medien sind herzlich eingeladen, um Ankündigung wird gebeten


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