Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 017 - 12.11.2011

Aktionsbericht zum FDP Parteitag

Zur heutigen Eröffnung des Bundesparteitages der FDP in der Frankfurter Messehalle hatten sich auch zahlreiche Gewerkschafter eingestellt. Sie forderten von den Delegierten positive Beschlüsse zum Mindestlohn. "Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen von ihrer Arbeit leben können", so der Vorsitzende der DGB Region Frankfurt-Rhein-Main, Harald Fiedler.

Nach einer Jahre langen Verweigerung müsse nun auch bei der FDP angekommen sein, dass die Zeit reif ist für den Mindestlohn. An dem Votum von 89 Prozent der Bevölkerung ginge kein Weg vorbei.

Es sei ein unerträglicher Zustand, so Fiedler, dass einerseits die FDP die Schutzzäune für Apotheker, Rechtsanwälte und Mediziner vehement verteidigt, Arbeitnehmern und ihren Familien aber nicht einmal einen Mindestlohn zugestehen will.

Die Mindestlöhne sollen Existenz sichernd sein. Damit nicht wie bisher Hungerlöhne aus öffentlichen Kassen aufgestockt werden müssen und Millionen Menschen im Kreislauf von arm trotz Arbeit gefangen bleiben.

Die Gewerkschafter sehen ihre heutige Aktion als einen wichtigen Beitrag zur Durchsetzung der nicht ganz unbekannten Losung, wonach Leistung sich wieder lohnen soll.

Der Hameringman war während der Aktion mit einem Großtransparent versehen: Leistung muss sich wieder lohnen - ich arbeite nur mit Mindestlohn.

Anhang: Foto

 

Mindestlohnaktion FDP

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