Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 011 - 01.11.2011

50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei

Am 31. Oktober 1961 unterzeichneten Deutschland und die Türkei ein Abkommen
zur Anwerbung von Arbeitskräften aus der Türkei. Was zunächst als Grundlage
für eine zeitweilige Beschäftigung von "Gastarbeitern" gedacht war, war der
Auftakt zu einer Entwicklung, die aus der noch jungen Bundesrepublik in den
nächsten Jahrzehnten de facto ein Einwanderungsland machen sollte.
Damit wurde die größte Völkerwanderung nach dem 2. Weltkrieg eingeleitet.
Wir wollen an die Stadt Frankfurt folgenden Fragen stellen: Sind unsere
türkischen oder türkisch stämmigen Mitbürger gleichberechtigte Mitglieder
unserer Gesellschaft? Wie sieht es mit Akzeptanz und Respekt aus? Kann eine
sich demokratisch nennende Gesellschaft es weiter zulassen, dass ihre
Mitglieder in erste, zweite und dritte Klasse aufgeteilt werden? Wie kann
eine wahrhaft solidarische Stadtgesellschaft verwirklicht werden?
Es geht dabei darum, die Vergangenheit kritisch zu beleuchten, die Gegenwart
zu reflektieren und die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei
50 Jahre Migration ohne Emanzipation
Wie geht das?
2. November 2011, 18.00 Uhr
Saal 3, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77
DGB-Haus Frankfurt am Main
Mit Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, AMKA
Enis Gülgen, KAV
Yilmaz Karahasan, DGB
Moderation: Horst Koch-Panzner, DGB

Veranstalter: Kommunale Ausländervertretung Frankfurt und DGB-Region
Frankfurt-Rhein-Main

Verantwortlicher Redakteur:
Horst Koch-Panzner
DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main
Abt. Organisation, Referat: Antifa, Allg. Bildung, Berufliche Bildung,
Migration, Frauen und Senioren
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77
60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069-27300574
Fax: 069-27300579
Mail: Horst.Koch-Panzner@dgb.de
Handy: 0160-8839474


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