Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 142 - 14.09.2016

DGB KV Hochtaunus Maintaunus erwartet Umbenennung des Hindenburgrings

Anlässlich der Stadtverordnetensitzung am Donnerstag, dem 15.09.2016 fordern der DGB Kreisverband Hochtaunus/Main-Taunus und der DGB Stadtverband Bad Homburg die Stadtverordnetenversammlung auf, die längst überfällige Umbenennung des Hindenburgrings zu vollziehen. Entsprechend der Tagesordnung der Stadtverordnetensitzung wird dies Thema unter dem Punkt 6 behandelt.

Dietmar Mohr, Vorsitzender des DGB Kreisverbandes Hochtaunus/Main-Taunus: „Nur Geschichtslose können sich einer Umbenennung verweigern. Mit dem Namen Hindenburgring ist der Steigbügelhalter Adolf Hitlers und der Aufstieg der NSDAP verbunden. Eine weltoffene Stadt wie Bad Homburg darf es nicht weiter hinnehmen, sich mit diesem braunen Fleck zu schmücken. Schon gar nicht vor dem Hintergrund eines neuen, angestrebten Stadtmarketings.“ Bernd Vorlaeufer-Germer, Vorsitzender des DGB Stadtverbandes Bad Homburg: „Gerade aufgrund des Wiederauflebens von Rechtspopulisten ist es ein Gebot der Stunde, dem Ring den Namen einer demokratischen Persönlichkeit zu widmen.“ Harald Fiedler, DGB Regionsgeschäftsführer Frankfurt-Rhein-Main: „An demokratischen Persönlichkeiten aus der deutschen Geschichte fehlt es nun wirklich nicht. Namen wie Dietrich Bonhoeffer, Martin Niemöller, Willy Brandt, Ludwig Erhardt, sie alle wären geeignet, selbstverständlich auch Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, was aber sicherlich vor dem Hintergrund der Bad Homburger Verhältnisse eher als utopisch erscheint.“

DGB Kreisverband Hochtaunus/Main-Taunus,
Vorsitzender Dietmar Mohr (Mobil: 0170-3850980)


DGB Stadtverband Bad Homburg,
Vorsitzender Bernd Vorlaeufer-Germer (Tel.: 06172-921002


DGB Region Frankfurt-Rhein-Main,
Geschäftsführer Harald Fiedler (Mobil: 0171-9729964)


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