Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 077 - 23.06.2014

Betriebsräte und Gewerkschaften wollen Industriestandort Frankfurt-Rhein-Main sichern und modernisieren!

 

Mehr als 50 Betriebsräte aus Industriebetrieben der Region haben am Mittwoch, den 18. Juni 2014, Ideen und Konzepte zur Sicherung und Modernisierung des Industriestandortes Frankfurt-Rhein-Main debattiert.

Der DGB, Stadtverband Frankfurt, das DGB Bildungswerk Hessen und die Kooperationsstelle Hochschule und Gewerkschaften Frankfurt-Rhein-Main  haben zur zweiten großen industriepolitischen Konferenz eingeladen.

Industrie und das industrielle Handwerk seien längst die zukunftsweisenden und tragenden Säulen der regionalen Wirtschaft und für Beschäftigung, so der DGB Vorsitzende, Harald Fiedler. Bereits im September 2010 haben die Betriebsräte der Region eine zukunftsweisende Industriepolitik und die Sicherung des Industriestandortes Frankfurt angemahnt.

Auch durch den langen Atem der Betriebsräte und Gewerkschaften und in gemeinsamen Bemühungen mit den Arbeitgebern sei es gelungen, Verwaltung und Politik von der Notwendigkeit industriepolitischer Maßnahmen zu überzeugen.  Mit dem Masterplan Industrie, der nun erarbeitet werde, sei eine wichtige Grundlage für die Sicherung und die Modernisierung des Industriestandortes gelegt, betonten die Geschäftsführer der regionalen Industriegewerkschaften.

Der Wirtschaftsdezernent der Stadt Frankfurt, Herrn Frank, die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung GmbH Frankfurt, Frau Obermann, und der Geschäftsführer der regionalen FrankfurtRheinMain Marketing GmbH, Herr Menges, erläuterten Details zum Masterplan und zeigten sich überzeugt, dass durch das Engagement des DGB, der Gewerkschaften und Betriebsräte der Industriestandort Frankfurt zukunftsfähig bleiben könne.

Die 4. Industrielle Revolution – Industrie 4.0 - wurde als neuer Trend und Herausforderung  auf der Konferenz der Betriebsräte und Gewerkschaften diskutiert. Herr Dr. Kassner, Leiter der Region Mitte der Siemens AG hat die Zukunftsstrategie Industrie 4.0 vorgestellt und auf die Besonderheiten und Chancen einer weiteren Digitalisierung für die Industrie hingewiesen. Gewerkschaften und Betriebsräte müssen mit diesen Herausforderung umgehen und Konzepte zum betrieblichen Einsatz entwickeln, bei denen Beschäftigung gesichert und Kompetenzen und Qualifikationen weiterentwickelt werden können, so der DGB Vorsitzende.

Die Konferenz hat gezeigt, dass sich die Gewerkschaften und Betriebsräte der Region weiterhin aktiv in die industriepolitische Gestaltung der Region einbringen und in Arbeitsgruppen und mit Experten die Entstehung des Masterplans Industrie kritisch konstruktiv begleiten werden.

Die industriellen Potentiale von Stadt und Region müssen gesichert und modernisiert werden – das gehe nur gemeinsam mit den Betriebsräte und Gewerkschaften der Region, so der DGB Chef, Harald Fiedler.

 

DGB Stadtverband Frankfurt am Main

Harald Fiedler

Tel.: 069 – 27 30 05-71

Handy: 0171-9 72 9 964


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