Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 035 - 26.03.2012

Harald Fiedler zur Wahl von Peter Feldmann als Frankfurter Oberbürgermeister

Mit der Wahl von Peter Feldmann zum Frankfurter Oberbürgermeister sind Inhalte vom Wähler honoriert, die die Gewerkschaften seit Jahren in dieser Stadt anmahnen. Kinderarmut, arm trotz Arbeit oder bezahlbarer Wohnraum bewegen die Menschen im Gegensatz zur Einschätzung des CDU Bewerbers Rhein denn wohl doch mehr als er dies noch bei der Podiumsdiskussion im Februar im DGB Haus wahrhaben wollte. Erleichtert, so Harald Fiedler, Vorsitzender DGB Frankfurt-Rhein-Main sind wir vor allem, dass nicht der Bewerber Frankfurter OB geworden ist, der im Wahlkampf ArbeitnehmerInnen, GewerkschafterInnen, BetriebsrätInnen dermaßen diffamiert hat, dass es kaum möglich gewesen wäre, einen solchen Menschen zum Neujahrsempfang des DGB einzuladen, um dort für die Gäste zu sprechen.

Dem neuen OB Peter Feldmann bietet Fiedler an, bei der Umsetzung seiner politischen Inhalte, soweit diese mit den gewerkschaftlichen Positionen übereinstimmen, zu unterstützen. Insbesondere in Fragen der Wirtschaftpolitik und aus dem vom OB zu übernehmenden Wirtschaftsdezernat erwarten die Gewerkschaften ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Frankfurt und dem Ausbau von Blaumannarbeitsplätzen. Im Dienstleistungsbereich sowie bei stadtnahen Vereinen und Unternehmen, wie bei städtischen Ausschreibungen fordert der DGB endlich die konsequente tarifgerechte Entlohnung ein.

 


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