Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 099 - 09.06.2015

Solidarität mit den Streikenden bei der Post

Die Grundversorgung der Bevölkerung mit Dienstleistungen ist eine soziale Errungenschaft, die nicht durch weitere Privatisierungen in Frage gestellt werden darf. Ein zutiefst unsoziales und verabscheuungswürdiges Verhalten legt jetzt die Deutsche Post AG an den Tag: Sie hat die Flucht aus dem bestehenden Haustarifvertrag angetreten und mit dem Aufbau eines neuen flächendeckenden Netzes für Paketzustellung begonnen. Durch Billiglöhne für die Beschäftigten sollen die Gewinne der Aktionäre erhöht werden.

Das gilt es zu verhindern, so der DGB Stadtverband Frankfurt am Main auf seiner heutigen Sitzung. Ziel der Attacke der Post AG auf unsere Rechtsstaatlichkeit und die sozialen Belange der Post Beschäftigten sei die Durchsetzung eines Herr-im-Hause-Standpunktes jenseits jeglicher demokratischer Erfordernisse. 

Der DGB mahnt auch die Verantwortung des Bundes als Anteilseigner der Post AG an. Harald Fiedler, der Vorsitzende des DGB Stadtverbandes Frankfurt am Main fordert von der Bundesregierung, den Vorstandsvorsitzenden der Post AG, Frank Appel in die Schranken zu weisen.

Der berechtigte Streik bei der Post findet nicht nur die Zustimmung aller DGB Gewerkschaften. Er hat auch eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung, da es um unser aller Anliegen geht.


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