Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 059 - 06.12.2013

DGB Pressekonferenz am 06.12.2013 Wohnungspolitische Positionen

Wohnungspolitische Positionen

In die gegenwärtige Auseinandersetzung um die Wohnungspolitik stellt der DGB in der Region Frankfurt-Rhein-Main seine Vorschläge der Öffentlichkeit vor.

Das umfangreiche Positionspapier mit einer Reihe konkreter Vorschläge entstand in den letzten Wochen in einem gründlichen Diskussionsprozess mit Gewerkschaftern, Experten aus der Bauwirtschaft und Mietervereinen sowie in Wohngungsfragen engagierten Bürgerinitiativen.

Ergänzt wurden diese Positionen durch zahlreicher Beispiele während der heutigen Pressekonferenz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, deren Wohnungssituation angesichts steigender Mietpreise und kaum steigender Einkommen immer prekärer wird.

Harald Fiedler, Vorsitzender DGB Region Frankfurt-Rhein-Main: „Der Wohnungsbau muss zur Linderung der Wohnungsnot zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden. Ein breites gesellschaftliches Bündnis für bezahlbares Wohnen ist notwendig. Bund und Land müssen ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stellen und die Stadt Frankfurt wie die Region müssen kostengünstige Siedlungsflächen bereit stellen“

Zur Begrenzung von steigenden Mieten, Bekämpfung von Mietwucher, Mietpreiserhöhung, zum Schutz von Mietern vor spekulationsbedingen Verdrängungen, Umwandlungen von Wohnungen in Gewerberäume sowie das unberechtigte Leerstehenlassen von Wohnungen sind alle gesetzlichen Möglichkeiten im Interesse einer sozial verantwortungsbewussten Gesellschaft zu nutzen“, heißt es im DGB Papier wörtlich.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Harald Fiedler unter folgender Nummer zur Verfügung: 0171-9729964.

 

Anlage: Wohnungspolitische Positionen


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DGB Büro in Frankfurt am Main