Deutscher Gewerkschaftsbund

06.02.2015

DGB SeniorInnen 25.02.2015: Johanna Kirchner

 

Johanna Kirchner

24. April 1889 – 09. Juni 1944 ermordet von den Nazis

 Referent: Dr. Jürgen Richter, Johanna-Kirchner-Stiftung

25.02.2015, 16.30 Uhr, Volkshochschule Frankfurt

Sonnemannstraße 13, 4. Etage, Raum 4001

Wer war diese Frau, nach der eine in der Siedlung Westhausen in Frankfurt am Main gelegene Straße in Johanna-Kirchner-Straße benannt wurde. Ebenso existiert in Saarbrücken und in Wallenhorst (bei Osnabrück) eine Hanna-Kirchner-Straße.

In der Nähe der Hinrichtungsstätte Plötzensee(Berlin) wurde 1962 der Kirchnerpfad nach ihr benannt.

Von 1991 bis 1995 verlieh die Stadt Frankfurt am Main die „Johanna-Kirchner-Medaille“ an Menschen, die gegen staatliche Unterdrückung kämpfen.

An der Frankfurter Paulskirche erinnert eine Gedenktafel an die Ermordete.

Seit 2011 vergibt die Arbeiterwohlfahrt Frankfurt und die Fachhochschule Frankfurt den Johanna-Kirchner-Preis in Höhe von 1.000 Euro an den Verfasser einer Abschlussarbeit in den Themen Altenhilfe, Kinder- und Jugendarbeit oder Straffälligenarbeit.

Am 5. Juli 2012 wurde in Saarbrücken in der Bahnhofstraße in Höhe der Hausnummer 80 ein Stolperstein zu Ehren von Johanna Kirchner platziert.

Dr. Jürgen Richter von der Johanna-Kirschner-Stiftung wird uns das Leben und Wirken von Johann Kirschner vorstellen und Fragen zur Verfügung stehen. Obwohl Johanna Kirchner der SPD angehörte und ihre langjährige Freundin Lore Wolf illegale Arbeit für die KPD leistete, arbeiteten sie im Saargebiet eng zusammen, als sie die Emigration vieler Funktionsträger der Arbeiterbewegung aus dem Reich organisierten. Damit verwirklichten sie nach Ansicht von Wolfgang Abendroth „die Einheit der Arbeiterbewegung in der antifaschistischen Arbeit“.

 

Interessierte sind herzlich eingeladen

Mit freundlichen Grüßen

gez.: Karl Steiss, Vors. der DGB-SeniorInnen Frankfurt


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