Deutscher Gewerkschaftsbund

03.05.2012

DGB Jugend fordert am 1. Mai Solidarität mit jungen Menschen in Europa

von Christian Begass

„Das trübe Wetter passt zu unserer Stimmung bezüglich der Krisenpolitik der Regierung“, so Franziska Biewendt, von der IG-Metall-Jugend. Am frühen Morgen ließen es sich die jungen Menschen trotzdem nicht nehmen, zur 1. Mai Demonstration zu gehen. Insgesamt fanden sich 2.000 Aktive ein, wobei der Jugendblock mit 200 jungen Menschen gut besucht war.

Danach ging es gemeinsam zum Römerberg, wo die Gewerkschaftsjugend eine Solidaritätsaktion für die griechischen Kolleginnen und Kollegen durchführte. Auf einem Transparent wurden „1000 Hände für Griechenland“ gesammelt. „Unsere Aktion soll auf die Folgen des Spardiktats für die Menschen in Griechenland aufmerksam machen“, so Christian Begass, DGB-Jugendsekretär in Frankfurt. Höhepunkt der Veranstaltung war die Rede der Jugend, in der die Forderung nach Solidarität für die jungen Menschen in Europa noch einmal bekräftigt wurde.

Am Mittag ging es dann gemeinsam in den Jugendclub U68, wo der neue Raum der Gewerkschaftsjugend eröffnet wurde. Dort fanden sich mehr als 80 Jugendliche ein, um gemeinsam zu feiern. Das Wetter hatte sich schon längst der guten Stimmung der jungen Menschen angepasst, die lautstark ihre Forderungen kundtaten. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Auftritt des politischen Kabarettisten Thorsten Stelzner. „Insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag für die Gewerkschaftsjugend und ihre Positionen“, schlussfolgert Heiko Langer von der ver.di-Jugend.  

1. Mai 2012

Christian Begass


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